Türmlihore | |||
GeschichteDieser Berg fällt durch die zahlreichen Felsnadeln und -türmchen auf, aus denen er sich zusammensetzt. Man hat ihn schon mit einer gotischen Kathedrale verglichen, hauptsächlich von der S-Seite her. Der Bergsteiger ist überrascht von der waagrechten Felsschichtung, die in diesem Gebiet verschiedentlich vorkommt. Neben dem Türmlihorn selbst erscheinen in dessen E-Grat zwei bedeutende Gendarmen. Der am weitesten östlich stehende, doppelgipflige heisst Türmliturm (P. 2451); zwischen diesem und dem Hauptgipfel steht der Türmlispitz (2446 m). Die meisten dieser Türme wurden erstmals wahrscheinlich von ihrem Erforscher, Pfarrer Paul Baumgartner, bestiegen. Er kam am 22. Juni 1913 in der Lücke zwischen den beiden Türmen ums Leben. Am ganzen Berg ist der Fels besonders lose und die Erkletterung der einzelnen Türme erfordert die Beherrschung der entsprechenden Technik. Die Türmlihörner wurden anfangs dieses Jahrhunderts eifrig besucht, heute fast nie. (Auszug aus SAC-Clubführer Berner Voralpen von Maurice Brandt, 1981) |
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